News * Kunst + Unterhaltung
stellysee - News, Kunst und Unterhaltung

30. August 2019

Gesichtserkennung statt Klassenbuch

Schule in Schweden kassiert Strafe


Die schwedische Datenschutzbehörde hat erstmals eine Strafe auf Grundlage der Datenschutzgrundverordnung verhängt. Die Strafe richtet sich gegen eine Gemeinde, die die Anwesenheit von Gymnasiasten per Gesichtserkennung überprüfte.
Es gibt einfache und erprobte Wege, die Anwesenheit von Schüler zu überprüfen: Das gute alte Klassenbuch ist so eine Möglichkeit. Der Lehrer schaut morgens in die Klasse und trägt die Menschen ins Buch ein, die nicht anwesend sind. Andere Wege wollte eine Schule im nordschwedischen Skellefteå gehen. In einem Pilotversuch kontrollierte sie die Anwesenheit in einer Klasse von 22 Schüler über einen Zeitraum von drei Wochen mittels Gesichtserkennung. Dafür kassierte die Schule nun eine Strafe von der nationalen Datenschutzbehörde.

Uni in Frankfurt (Oder) bekommt eigene Digital-Fakultät

Die Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) bekommt eine eigene Fakultät für das Thema Digitalisierung. Mit der European New School for Digital Studies (ENS) soll bis 2023 neben der juristischen, der kulturwissenschaftlichen und der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät auch der Bereich der Digital Studies aufgebaut werden. Insgesamt fördert das Land Brandenburg das Projekt der ENS mit 4,16 Millionen Euro.

Wissenschaftsministerin Martina Münch (SPD) und Viadrina-Präsidentin Julia von Blumenthal unterzeichneten am Donnerstag eine entsprechende Vereinbarung.  Die Viadrina-Präsidentin bekannte sich sogleich zum Digitalisierungs-Schwerpunkt als „Zukunftsthema, das alle europäischen Gesellschaften und Ökonomien verändern wird“. 

Vier Professuren für Informationsmanagement und digitale Transformation, Recht und Ethik der digitalen Gesellschaft, Techniksoziologie sowie Politische Theorie und digitale Demokratie sollten umgehend ausgeschrieben werden. Aus der einst geplanten gemeinsamen Fakultät mit Poznan ist nun ein „Kooperationsprojekt“ geworden. Starten soll die ENS im Wintersemester 2010/21 mit einem „Master of Digital Entrepreneurship“./sbs

Markenquiz:wem gehört was?


Schleck und Toblerone, Duschdas und Aspirin - viele Markenprodukte begleiten uns ein Leben lang. Entsprechend wertvoll sind sie für die großen Unternehmen der Welt. Konzerne wie Procter & Gamble Börsen-Chart zeigen, Unilever Börsen-Chart zeigen oder Mars haben ganze Markendschungel um sich versammelt. Wissen Sie zum Beispiel, welches dieser drei Unternehmen hinter Miracoli-Nudelsaucen steht? Wem Maggi gehört? Oder Ben&Jerry's Nein? Dann finden Sie es heraus! (Und falls ja: Dann dürfte das Quiz nicht allzu schwierig für Sie sein!

Auf geht's: Hier geht es zum Marken-Quiz!

Wo aus Tante Emma "Emmas Enkel" erwachsen

Real will zeigen, wie die Zukunft des stationären Handels aussehen könnte – mit einem neuen Supermarkt, der rund um die Uhr geöffnet hat und durch ein umfangreiches Digitalkonzept mehr Komfort beim Einkaufen schaffen soll: Am Stuttgarter Rosenbergplatz hat das Unternehmen nun einem kleinen, 45 Quadratmeter großen Mini-Supermarkt unter der Marke „Emmas Enkel“ (Foto) eröffnet.

Stimmt: Fast wie bei IkeaStores oder bei Aldi-Süd in New York.

Das Besondere: Im Convenience-Store selbst sind keine Mitarbeiter präsent. Das liegt daran, dass der Laden derart automatisiert ist, dass Personal nicht notwendig ist. Der neue vollautomatische Laden soll über mehrere Monate getestet werden, um zu sehen, wie er bei den Kunden ankommt. Bei positiver Resonanz sind weitere Filialen in Planung. Da der Flächenbedarf recht gering ist und die Filiale auf einer modularen Bauweise basiert, sei ein Einsatz flexibel an verschiedensten Standorten möglich. /sbs



Leserdiskussion:Billigflüge

Schluss mit Billigflügen - ist das die Lösung für mehr Klimaschutz?

Die CSU fordert eine "Kampfpreis-Steuer" auf Billigflüge innerhalb von Europa: Flüge, die weniger als 50 Euro kosteten, sollten mit einer Strafsteuer belegt werden. 
 
"Ein Schritt in die richtige Richtung", findet anasemanini. "Allerdings müsste auch parallel die Bahn-Infrastruktur drastisch ausgebaut werden." khwenning ist skeptisch: "Anstelle über eine Wettbewerbsverzerrung für europäische Flüge zu diskutieren, sollten zuerst die Kurzstreckenflüge durch eine wie auch immer angesetzte Verteuerung unattraktiv gemacht werden." Für eroland ist das nur "einer von vielen Lösungsansätzen". Seiner Meinung nach fehlten noch: "Keine Kreuzfahrten, kein privater Autoverkehr, Unternehmen verpflichten, Umweltmaßnahmen zu ergreifen, privater Konsumverzicht, Ernährungsumstellung, weniger Fleischkonsum." 


Wie ist Ihre Meinung dazu?

> Diskutieren Sie mit
> Vorschriften, um sachlich, formal korrekt mitzudiskutieren

UMFRAGE

Kennen Sie Aristoteles Onassis und sein Menschenbild?

Ein Reder. Zwei Reder odeer waaren es dri Reder.
(Kleiner Scherz. Plural von Rad wird natürlich mit ä und nett mit e geschriebn)

  • Stimmt
  • falsch
  • keine Ahnung
  • mir wurscht
    Bitte antworten Sie in Kommentarfunkion. Danke.

Was sachste dazu: Not macht erfinderisch?

Erstmals legen eine Volksbank und eine Sparkasse in großem Stil ihre Filialen zusammen. Die regionale Kooperation könnte in Zeiten des Spardrucks in der Branche Schule machen.
 
Angesichts des Spardrucks legen die Frankfurter Volksbank und die Taunus Sparkasse in Hessen in größerem Umfang Filialen zusammen. So weren aus Rivalen Partner. Der Grund: Das soll die Kosten senken und zugleich eine Präsenz in der Fläche gewährleisten.
 
Deutschlands zweitgrößte Volksbank bestätigte jetzt entsprechende Berichte. Details wollen die beiden Geldhäuser in einer gemeinsamen Pressekonferenz bekanntgeben. Die Kooperation ist eine Antwort auf den Spardruck und könnte daher bundesweit Schule machen. Denn die gesamte Branche müht sich, den Spagat zwischen digitalen Angeboten und Präsenz in der Fläche zu schaffen. Viele Kunden erledigen Bankgeschäfte fast nur noch am heimischen Computer oder per App auf dem Smartphone. Seit Jahren schrumpft die Zahl der Filialen, denn das dichte Netz kostet die Institute eine Menge Geld. /sbs

Schweden bevorzugen DigiGeld

Schweden machen Schluss mit Bares für Wahres

König Carl XVI. Gustaf ziert weiterhin die schwedischen Münzen, doch Bargeld findet im nordischen Land immer weniger Verwendung. Die Reichsbank tüftelt an einer eKrone als digitaler Alternative zum verschmähten Bargeld.
Am 24. März 2023 wird in Schweden Schluss sein mit Bargeld. Dies prophezeit ein vom schwedischen Handelsrat beauftragter Forschungsbericht zur Anwendung von Bargeld im Detailhandel. Der auf Basis von Umfrageergebnissen im Handel errechnete Stichtag ist mit einem Augenzwinkern zu verstehen, nicht aber die Tatsache, dass Bargeld im nordischen Land eher früher als später verschwinden wird: Die Umwandlung in eine bargeldlose Gesellschaft ist in Schweden so weit fortgeschritten wie in keinem anderen Land der Welt. Im Detailhandel werden heute sechs von sieben Zahlungen elektronisch getätigt. Innert zehn Jahren hat sich der Wert der Noten und Münzen ebenso halbiert wie die Zahl der Bankfilialen, die einen Bargeld-Service anbieten. /s

Anmerkung
> Wir dachten immer, in Europa gibt es nur noch den Euro als Zahlungsmittel. Richtig falsch. Shit

Schlucken verboten

Blaualgenblüte in Gewässern

Derzeit ist ein verstärktes Blaualgenwachstum in Radleerstadt Wiesbaden zu beobachten. In den vergangenen Tagen hat das Institut für Hygiene und Umwelt an der Messstation Lombardsbrücke Gehalte von Blaualgen-Chlorophyll gemessen, die die vom Umweltbundesamt empfohlene Warnstufe von 15 µg/l (Mikrogramm Blaualgenchlorophyll je Liter Wasserprobe) überschreiten. Auch an einigen Badeseen treten vermehrt Blaualgen auf. Besonders Kinder, empfindliche Personen und Haustiere sollten bei starker grünlicher Trübung oder Algenschlieren auf der Wasseroberfläche den Hautkontakt und das Schlucken des Wassers vermeiden. /Verbraucherschutz

HINWEIS
Durch Füttern von japanischen Wasservögeln werden Nährstoffgehalte in Gewässern erhöht, so dass Sie dies in jedem Fall nicht machen sollten. Blaualgen sind genauer betrachtet gar keine Algen, sondern Cyanobakterien. Cyanobakterien werden „Blaualgen“ genannt, weil einige von ihnen neben grünen Photosynthese-Farbstoffen auch blaues Phycocyanin enthalten und ihre Farbe deshalb blaugrün ist. Reaktionen können Entzündungen von Schleimheuten, Erbrechen, Ohrenschmerzen und Bindehautentzündungen sein.

Kennen Sie den Grund für FakeNews?

Über eine Stunde sollen Gäste des Bräustüberl Tegernsee auf ihr Essen warten. Sagt jedenfalls Google. Dem Geschäftsführer der Schankwirtschaft Peter Hubert gefällt das gar nicht, schließlich entspricht diese Angabe nicht der Wahrheit. Daher versucht er schon seit zwei Jahren eine außergerichtliche Einigung mit Google zu erzielen. Bisher waren diese Versuche aber nicht von Erfolg gekrönt. Nun hat er den Weltkonzern kurzerhand verklagt und konnte sich tatsächlich durchsetzen.

Adyen kooperiert mit Alipay

Der niederländische Zahlungsdienstleister Adyen ist eine Partnerschaft mit Alipay, dem chinesischen Online-Bezahlsystem der Alibaba Group, eingangen. Die strategische Kooperation bezieht sich auf den Bereich Global Payment und soll es Händlern, Konsumenten und Unternehmen auf den Alibaba-Plattformen ermöglichen, Zahlungen auch außerhalb von China schnell und einfach abzuwickeln.

Minister Scheuer hat noch viel vor

Falschparker sollen einem Medienbericht zufolge künftig auch mit Punkten in Flensburg bestraft werden können. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer plane eine entsprechende Änderung des Bußgeldkatalogs, berichtete die Saarbrücker Zeitung

YouTube Kids sortiert sich neu jetzt, Alter

Nach anhaltender Kritik wegen unangemessener Inhalte für Kinder reagiert YouTube: Noch in dieser Woche will der Video-Streaming-Dienst einen eigenen Webauftritt für Kinder ins Web bringen. Die neue Seite ist eine Online-Version der mobilen App "YouTube Kids", die bereits seit einigen Jahren existiert. Neu ist eine bessere Kategorisierung der Inhalte nach Alter. 

29. August 2019

Die Moral-Lüge

Jeder vierte Manager denkt über Moral nach: Die meisten Führungskräfte bescheinigen sich selbst hohe moralische Werte, trotzdem handeln sie im Alltag vergleichsweise wenig danach. Nur jeder vierte Manager denkt beispielsweise regelmäßig über moralische Fragen nach, wie eine Befragung von der Wertekommission und der Technischen Universität München zeigt. Immerhin jeder fünfte gibt unumwunden zu, nur teilweise oder aber gar nicht nach seinen moralischen Überzeugungen zu entscheiden. Jede dritte Führungskraft neigt nach eigenen Angaben dazu, in bestimmten Situationen moralische Ansprüche zurückzustellen und ethisch fragwürdig zu agieren. Die höchste Bedeutung messen die Manager dem Wert „Vertrauen“ zu. Dahinter folgen Verantwortung, Integrität und Respekt. Nachhaltiges Handeln steht für die Manager nur an fünfter Stelle. /faz.net

Wenn Seele nicht mehr mitspielt

Psychische Gesundheit von Arbeitnehmern: Im vergangenen Jahr waren seelische Erkrankungen die dritthäufigste Ursache für die Unfähigkeit zu arbeiten – und die zweithäufigste dafür, früher in den Ruhestand zu gehen. Civey hat für den „Tagesspiegel“ Tausende Erwerbstätige gefragt, wie gestresst sie sich fühlen, wie oft sie Überstunden leisten müssen und sich wegen psychischer Probleme haben krankschreiben lassen. Die Antworten zeigen: Die mentale Gesundheit ist zwar nicht mehr so ein Tabuthema wie es das lange war, Hemmungen gibt es jedoch weiterhin. /TS

28. August 2019

Cook wird wahrscheinlich ein Chinese

Großaktionär Fosun pumpt rund 500 Mio Euro in den Touristikkonzern Cook. Der Anteil der Chinesen soll  75 Prozent in der Veranstalter-Sparte und auf 25 Prozent im Airline-Bereich steigen. Vielleicht ist es aber auch ein koreanischer Konkurrent. Jedenfalls siehts asiatisch aus. Zu Thomas Cook gehören bisher Neckermann und Condor./mm

DFB überprüft China

Die Erlöse aus dem mit großen Hoffnungen gestarteten Kooperationsprojekt des DFB mit China und der Bundesregierung bleiben hinter den Plänen zurück. Auch eine angepeilte zwölfwöhige Reise der Nationalmannschaft wird es nicht geben. Bei einem Treffen am Rande des Fifa-Summit im Juni in Paris hätten zudem beide Verbandsspitzen ihren Wunsch nach Zusammenarbeit noch einmal bekräftigt. /capital

Doro Bär ist stinksauer

Keine Anerkennung von E-Sports als Sport – Dorothee Bär verärgert - Digitalministerin Dorothee Bär zeigt sich verärgert über ein neues Rechtsgutachten, welches den E-Sport nicht als Sport anerkennt. Grund für die Ablehnung sind eine fehlende körperliche Betätigung und Gemeinnützigkeit. /lesen

27. August 2019

App für EU-Bürger

Brexit: EU-Bürger, die auch nach dem Brexit in Großbritannien leben wollen, können per App ein Bleiberecht beantragen, vorerst aber nur per Android-Smartphone. iPhone-Nutzer müssen auf die App bis Ende des Jahres warten - und sich ggf. etwas sputen, um die Deadline am 31.12. einzuhalten. /cnet.com

Einfach mal "hey" mit dem Hänsel

Cherry Ventures und der Altinvesto Holtzbrinck Ventures investieren zehn Millionen Euro in das junge Cannabis-Startup Sanity Group, das vom Movinga-Retter Finn Hänsel und Fabian Friede ins Leben gerufen wurde. Holtzbrinck Ventures, Atlantic Food Labs und Co. investierten kürzlich bereits 1,6 Millionen Euro in das Unternehmen, das bisher an Sanatio Pharma beteiligt ist. Die Bewertung von Sanity soll nun bei 26 Millionen Euro (Pre-Money) gelegen haben. / Hintergründe gibt es nur im ds-Podcast Startup-Insider.

Komische Praktiken für Karriere-Aufstieg

Vitamine helfen beim Aufstieg, aber auch Märchen sind gesund
Manche schaffens ohne Pillen, manche brauchen diesen Kick, um ihren Platz im Leben zu finden. Immer wieder wird Mitgliedern von Familien, Freunden von Freunden und guten Bekannten mit Netzwerken und internationalen Geschäftskontakten geholfen. Sippen-Gesellschaft nennt man das.
Dies gefällt nicht jedem. SEC bestraft nun diese Einstellungen
Die US-Börsenaufsicht SEC hat eine Geldbuße in Höhe von 16 Millionen Dollar gegen die Deutsche Bank verhängt. Grund ist die zweifelhafte Einstellungspraxis des Unternehmens in Russland und China./mir

26. August 2019

Twitter sperrt Tom

Twitter verhält sich "wie eine schmierige Versicherungsbude" und bringt "die Zensur zurück nach Deutschland", empört sich Schriftsteller Tom Hillenbrand. Sein Account ist seit mehr als 100 Tagen wegen satirischer Tweets gesperrt. Twitter ist nicht erreichbar, auch ein übersetzter Gerichtsbeschluss bringt nichts. /sz

Alibaba baut aus

Alibaba eröffnet in der Nähe von Madrid den ersten stationären Laden seiner Online-Plattform AliExpress in Europa. Der chinesische Amazon-Konkurrent ist in Spanien bereits die Nummer 2 im Online-Handel und öffnet sich dort sowie in Russland, der Türkei und Italien für lokale Anbieter. /blatt

Mutti im besten Alter sucht neuen Partner mit internationalen Kontakten

Supermarktkette Real hat es gar nicht eilig
Eigentlich sollten die Übernahmeverhandlungen von Real mit seinen 280 Filialen durch den Investor Redos im September abgeschlossen sein. Einige Fragen, wie die Übernahme von 34000 Mitarbeitern und tarifliche Verpflichtungen stehen allerdings noch aus. 
Der Immobilien-Investor Redos, zu dessen Konsortium auch die Immobilieninvestoren ECE und Morgan Stanley Real Estate gehören, ist indes nicht der einzige Bewerber für Real. Auch der französische Investor Bricks hatte immer wieder Interesse an der Supermarkt-Kette bekundet - er ist aber durch die Exklusivitätsvereinbarung der Metro mit Redos außen vor. /lesen


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Kontaktvermittlung für erfolgreiche M&A (1)

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(1) Mergers & Acquisitions (M&A) ist ein Sammelbegriff für Transaktionen im Unternehmensbereich wie Fusionen, Unternehmenskäufe, Betriebsübergänge, fremdfinanzierte Übernahmen, Outsourcing/Insourcing, Spin-offs, Carve-outs oder Unternehmenskooperationen


 

Ein haessliches Schimpfwort

In der Bundesrepublik noch Tausende Männer auf der Grundlage des Vorwurfs "Unzucht zwischen Männern" eingesperrt. Es gab das hässliche Schimpfwort "175er", gemeint waren Schwule. Erst 1994 wurden die letzten Reste dieses Paragrafen aus dem Strafgesetzbuch gestrichen. Seitdem klafft dort eine Leerstelle. Und genau an dieser Stelle möchten nun zwei SPD-Politiker einen neuen Paragrafen 175 einfügen. Nicht gegen Schwule diesmal, sondern im Gegenteil zu deren Schutz./sz

Die Franken schon wieder

Die Schweiz bekommt einen neuen Tausender, dabei ist dieser 1000-Franken-Schein ist ein äußerst umstrittenes Zahlungsmittel.

Obendrauf bekommt er ein neues Design: etwas kleiner als die alte Version, dafür versehen mit 15 Sicherheitsmerkmalen. Der Tausender aus der Schweiz ist die wertvollste Banknote unter den harten Währungen der Welt. In der Bevölkerung ist die Banknote sehr beliebt, es gibt allerdings Zweifel daran, wofür sie im Alltag eingesetzt wirklich eingesetzt wird.

Dafür, dass diese Banknote zu den wertvollsten der Welt gehört, kommt sie einigermaßen unspektakulär daher: knapp 16 Zentimeter lang, sieben Zentimeter breit, gedecktes Violett, zwei Hände, die ineinander greifen. So sieht er also aus, der neue 1000-Franken-Schein, der ab nächster Woche zu haben ist. Es ist die neunte Version der Note, die von der Schweizerischen Nationalbank seit 1907 herausgegeben wird, und sie gehört mit ihren 15 Sicherheitsmerkmalen zu den fälschungssichersten Geldscheinen der Welt. Der neue Tausender ist kürzer als der alte, die Zahl hat diesmal keine Serifen und, wie bei den anderen Scheinen dieser Serie, ist kein bedeutender Schweizer, keine berühmte Schweizerin mehr darauf zu sehen - sondern ein unpersönliches Motiv. Man wolle lieber in die Zukunft statt in die Vergangenheit blicken, begründete die Nationalbank diese Neuerung.

(Brauchen sie eine Lachnummer für Zwischendurch - Arme-Ritter-Unterhaltung)

Eine Sache wird sich aber auch nach der Präsentation des neuen Geldscheins am Dienstag nicht ändern: Der Tausender ist und bleibt ein hochumstrittenes Zahlungsmittel. Unter den harten Währungen der Welt ist er die wertvollste Note, einen teureren Schein kennt überhaupt nur der Ministaat Brunei. Der Trend geht nämlich weltweit eher zum kleinen Schein; auch der Euro-Raum will sich von der wertvollsten Note, dem Fünfhunderter, verabschieden. Seit 2016 wird er nicht mehr gedruckt. Das Hauptargument der meisten Zentralbanken: Noten von hohem Wert erleichtern Steuerbetrug und Geldwäsche.

60 Prozent des Franken-Bargelds existiert in Form des Tausenders

Die Schweiz kümmert der internationale Trend aber wenig, im Gegenteil: Es gibt sogar Politiker, die von der Regierung eine 5000-Franken-Note fordern. Der Vorschlag fand vor einigen Jahren zwar keine nennenswerte Unterstützung, doch er zeigt, wie groß der Rückhalt in der Schweizer Bevölkerung für die wertvollen Scheine ist. Laut einer Befragung der Nationalbank aus dem Jahr 2017 ist der Besitz großer Scheine in der Schweiz viel verbreiteter (40 Prozent der Befragten) als etwa im Euroraum (19 Prozent). Auch der Anteil wertvoller Banknoten an der insgesamt im Umlauf befindlichen Geldmenge ist in der Schweiz sehr hoch: 1000-Franken-Scheine machen fast 60 Prozent der Bargeldmenge in der Schweiz aus, im Gegensatz zu den 21,4 Prozent im Euroraum, die als 500-Euro-Scheine im Umlauf sind.

Mit diesen Zahlen rechtfertigt auch die Schweizerische Nationalbank das Festhalten am Tausender. Die Schweizer seien nun mal bargeldaffin, sagte Fritz Zurbrügg, Vizechef der Nationalbank am Dienstag in Bern. Eine "kulturelle Besonderheit", die sie im Übrigen mit dem gesamten deutschsprachigen Raum und Südeuropa teilen würden.

Nur: Es gibt durchaus Hinweise darauf, dass der teure Schweizer Geldschein zum Betrug einlädt. Während die Nachfrage nach Tausendern in den vergangenen zehn Jahren insgesamt stark zugenommen hat (eine Folge der Finanzkrise und der niedrigen Zinsen), zeigen die Zahlen der Nationalbank zum Umlauf der 1000-Franken-Scheine jeden Dezember eine auffällige Spitze, die sich im Januar wieder zurückentwickelt. Offenbar heben viele Schweizer im Dezember hohe Summen von ihren Konten ab und bringen sie im Januar wieder zurück - ein guter Trick, um das Vermögen zum Stichtag der Steuererklärung kleinzurechnen. Und: der ideale Moment für die teuerste Banknote des Landes.

Das neue Design, eigentlich gedacht als Sinnbild für die kommunikative Seite der Schweiz, passt so unfreiwillig ins Bild: zwei Hände, die sich umfassen. Oder eine Hand, die eine andere wäscht? In jeder Hinsicht: ein bemerkenswertes Stück Papier. /sz

25. August 2019

HOEERBAR: Wasser, Luxus aus der Leitung


Es gibt mittlerweile tausende Sorten. Darunter alles von sprudelnd bis still und infused Water – außerdem auch echte Luxuswassermarken für mehrere 100 bis 1000 Dollar. Dabei ist sauberes Wasser sowieso Luxus, der auch in Deutschland immer schwerer einzuhalten ist. Neben hoher Nitratbelastung in Regionen mit viel Viehzucht gibt in manchen Orten Streit ums Grundwasser.

Nachhaltigkeitsexpertin Silvia Liebrich spricht hier über Luxuswasser, Wasserqualität in Deutschland und den Konzern Nestlé.



Weitere SZ-Texte zum Thema Nachhaltigkeit finden Sie hier.


Freie Fahrt für alle

Kulturrat fordert Freifahrten auch für Ehrenamtliche

Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr in Uniform können von kommendem Jahr an kostenlos Bahn fahren. Darauf einigten sich das Bundesverteidigungsministerium, das Bundesverkehrsministerium, das Bundesinnenministerium, die CSU im Bundestag und die Deutsche Bahn, wie das Verteidigungsministerium am Samstag in Berlin mitteilte. Der Deutsche Kulturrat bekräftigte nub seine Forderung nach Freifahrten in Bus und Bahnen auch für Ehrenamtliche.

Auf Stand von ´24

Straßenschilder noch nicht digitalisiert

Die FDP-Fraktion im Bundestag wollte wissen, wie weit die Digitalisierung der Straße vorangeschritten ist. Antwort der Bundesregierung: noch nicht besonders weit, aber das ist auch kein Problem.

Humor ist selten in Kleinen Anfragen im Bundestag. Doch die FDP-Fraktion leitet ihr Informationsbegehren zur digitalen Straße so ein: „Die Straßeninfrastruktur in Deutschland ist nach Ansicht der Fragesteller heute in großen Teilen noch auf demselben Stand wie zur Zeit der ersten elektrisch gesteuerten, dreifarbigen Ampel in Berlin im Jahr 1924.“ Seitdem habe sich allerdings „einiges getan“, was die technischen Möglichkeiten innovativer und vernetzter Verkehrssteuerung anbelange, lassen FDP-Verkehrsexperte Oliver Luksic und Kollegen die Bundesregierung gleich vorab wissen.

Wort der Woche "Mitarbeiterverkauf"

Witzige Reaktionen auf «Mitarbeiterverkauf»

Die zweideutige Formulierung auf einem Flyer vom NZZ Shop löst auf Twitter viele Fragen aus. Sind die «entwurmt, gechipt und stubenrein»? Oder: «Kann man die ausstopfen?» Nun kommt der Zettel weg.
Am nächsten Montag findet im NZZ Shop in Zürich ein Ausverkauf speziell für Mitarbeitende des Medienhauses statt. Sie können dort Trinkflaschen, Businesstaschen oder auch Bücher zu «unschlagbaren Preisen» kaufen, wie auf dem Flyer dazu zu lesen ist.

Für Reaktionen hat allerdings nicht das Angebot, sondern der Aushang an sich gesorgt – und zwar wegen der Headline. «NZZ-Mitarbeiterverkauf» steht dort gross geschrieben.

Die ehemalige NZZ-Journalistin und heutige «Republik»-Gerichtsredaktorin Brigitte Hürlimann twitterte am Mittwoch dazu: «Am Montag kauf ich mir einen NZZ-Mitarbeiter». Daraufhin folgten zahlreiche witzige Reaktionen, zum Beispiel von Autorin und Regisseurin Güzin Kar, die fragt: «Sind die entwurmt, gechipt und stubenrein?». Auch Kabarettist Gabriel Vetter stimmt mit ein und schreibt: «Könnt ihr mir den David Bauer und den Samuel Tanner ufd Siite tue? Merci!» Eine andere Nutzerin fragt, ob man «die ausstopfen» kann und wie man sie «artgerecht entsorgt»./sbs

Assi, aber bitte digital!

Revolution! Neue Technologien stellen den Konsum auf den Kopf

Der Weg in die digitale Zukunft ist geprägt von technologischen Veränderungen. Einige von ihnen sind bereits passiert und heute schon alltäglich, andere können wir uns noch nicht einmal vorstellen.
Einen eigenen Sekretär zu beschäftigen – lange ein Zeichen von Status, wohl bald schon der Standard, möglich gemacht durch den technologischen Fortschritt. Wir alle könnten bereits sehr zeitnah einen smarten Assistenten an unserer Seite – oder besser: auf dem Smartphone in der Hosentasche – haben, der Termine für uns bucht, online für uns einkauft oder uns vor möglichen gesundheitlichen Risiken warnt. 

Partnerschaft mit Spielzeughersteller

Europa produziert Playmobil-Hörspiele

Playmobil und Europa (Sony Music Entertainment) kündigen eine langfristige Hörspiel-Partnerschaft an. Den Auftakt macht das Hörspiel zum Playmobil-Kinofilm, der am 29. August anläuft. Europa übernimmt Produktion und Vermarktung.

Am 29. August startet "Playmobil: Der Film" hierzulande in den Kinos. Regie führte Disney-Veteran Lino DiSalvo, der zuletzt als Head Of Animation für "Die Eiskönigin" mitverantwortlich war. Einen Tag nach Kinostart, am 30. August, erscheint das Hörspiel zum Film bereits digital. Ab dem 13. September steht die CD in den Hörspielregalen − mit allen Original-Stimmen aus dem Film. Dazu zählen Matthias Schweighöfer, Christian Ulmen, Michael Patrick Kelly, Ralf Schmitz und Beatrice Egli. Europa (Sony Music Entertainment) übernimmt die Produktion und Vermarktung des Hörspiels zum Kinofilm nicht nur in Deutschland, sondern strebt internationale Märkte an, so die Presseinformation.
Damit falle der Startschuss für eine langfristig angelegte, internationale Zusammenarbeit.Europa wird weitere kommende Playmobil-Hörspielreihen in mehreren Ländern und Sprachen produzieren und vermarkten – darunter England, Frankreich und Spanien.

Ein Traum vom Arbeiten

Als Angestellter so viele Urlaubstage nehmen wie ich will

In einem Frankfurter Betrieb dürfen sich Angestellte unbegrenzt viele Tage freinehmen. Was zunächst wie ein attraktives Modell klingt, sehen viele Experten kritisch. Die Räume der Firma wirken wie ausgestorben. Fünf Mitarbeiter des IT-Dienstleisters Byte 5 tippen auf ihren Laptops herum und heben nur kurz die Köpfe für ein schmales „Hallo“. „Die meisten arbeiten heute von zu Hause“, sagt Christian Wendler. Auch jene, die da sind, hätten nicht kommen brauchen – und stattdessen einen Tag bezahlten Urlaub nehmen können. Denn bei Byte 5, das seine Büros im Frankfurter Ostend hat, ist das kein Problem, wie Wendler sagt. Bezahlter Urlaub steht hier nämlich unbegrenzt zur Verfügung./faz

Satzstellung oder wie war das mit dem Du?

"Kriegt man dich dazu, wenn man das Auto kauft?"

High Heels, Kleidergröße 34, Lächelpflicht: Die Förderung von Frauen bringt nichts, wenn sie auf Messen ausgestellt werden wie im Zoo, sagt die Soziologin Tanja Kubes

Deutschland gilt weltweit als Messeland Nummer eins – jährlich finden rund 180 internationale und nationale Messen statt, mit 180.000 Ausstellern und zehn Millionen Besucherinnen und Besuchern. Egal, auf welche Themen sich die jeweilige Messe spezialisiert: Die Hostess ist als schönes Beistellwerk an nahezu jedem Stand dabei. Die Soziologin Tanja Kubes hat auf Automobilmessen in Frankfurt und Genf die Arbeitsbedingungen der Frauen erforscht – und selbst viele Übergriffe erlebt.

ZEIT ONLINE: Sie haben selbst mehrere Jahre als Hostess auf Automobilmessen gearbeitet. Warum?
Tanja Kubes: Viele Hostessen dürfen laut Arbeitsvertrag nicht über Internes sprechen, sonst droht eine Geldstrafe. Will ich jemanden interviewen, werde ich an die Chefhostess verwiesen, die speziell gebrieft wurde und dementsprechend antwortet: dass der Job ganz wunderbar ist und Spaß macht. Klar tun ihr ein bisschen die Füße weh, aber eigentlich mache sie ja alles gerne und Sexismus gegenüber Hostessen sei kein großes Thema. Weil ich immer diese Standardantwort bekam, wollte ich als Soziologin alle Phasen des Hostesswerdens und -seins selbst mitmachen.

ZEIT ONLINE: Die wären?
Kubes: Hostessen durchlaufen einen intensiven Auswahlprozess: Zuerst erstellen sie wie Models Sedcards mit Bildern und Körpermaßen. Wer für einen Job infrage kommt, wird zum Casting eingeladen. Die größten Chancen haben Frauen, die folgende Kriterien erfüllen: Sie sollen attraktiv und jung sein, bis oder um die 30, ab 1,70 Meter Körpergröße, Kleidergröße 34 bis 36 und lange Haare haben. Jede Firma entscheidet selbst, was die Hostessen am Stand tragen müssen. Sie haben das gleiche Outfit – in der Regel ein sehr körperbetontes kurzes Kleid – und die gleichen Schuhe – oft mit sehr hohem Absatz – an und bekommen einheitliches Make-up und Styling.

ZEIT ONLINE: Das ist ja bei anderen Berufen, die Uniformen voraussetzen, nicht anders.

TANJA KUBES forscht unter anderem zu Körpersoziologie, Transhumanismus und Mensch-Maschine-Interaktion und lehrt an der Technischen Universität München. Ihr Buch "Field Work on High Heels" erschien im Transcript Verlag.

Kubes: Das stimmt, aber bei anderen Berufen, die eigentlich nichts mit Sex zu tun haben, werden Frauen nicht so sehr als Sex- und Schauobjekt dargestellt. Hersteller, Medien und Messebesucher erwarten das auch. Letztere bringen gelegentlich Kameraobjektive mit, um Hostessen oder manchmal sogar nur deren Beine, Po und Brust besser fotografieren zu können und danach online zu bewerten. Ohne Hostessen würde es auf Messen nicht so sehr um das Schauobjekt Frau, sondern um das eigentliche Ausstellungsprodukt, nämlich neue automobile Technik, gehen. Es gehört definitiv nicht ins 21. Jahrhundert, dass Frauen wie im Zoo ausgestellt werden – im Extremfall auf einer Drehscheibe hinter Plexiglas.

ZEIT ONLINE: Klingt absurd.
Kubes: Ja, vor allem weil Frauen genauso wie Männer Auto fahren und damit potenzielle Kundinnen wären. Man muss sich die Dimension verständlich machen: Zur Internationalen Automobilausstellung kommt fast eine Million Menschen. Wenn Frauen dort zu Objekten gemacht werden, beeinflusst das nicht nur unsere Vorstellung von Technik, sondern auch das gesamtgesellschaftliche Bild von Frauen. Einige Besucher habe ich gefragt, wieso ihre Ehefrauen und Freundinnen nicht auf der Messe dabei sind. Die Antwort war deutlich: Man nehme ja auch kein Holz mit in den Wald.

24. August 2019

Panne in Nachrichten-Sendung

Russia Today verwechselt Neuseeland mit Japan

Der russische Sender RT hat für eine Nachrichtensendung drei Länder beschriftet - und zweimal danebengelegen.

Wo liegen noch mal Australien, Südkorea und Japan? Um den Zuschauern eine Vorstellung davon zu geben, wo die USA nach neuen Raketenstützpunkten suchen, färbte der russische Sender RT (Russia Today) die Länder in einer Weltkarte orange ein und beschriftete sie. Allerdings lag der Sender nur bei Australien richtig. Japan wurde dagegen zu Neuseeland und Südkorea zu Papua-Neuguinea.

"Unserem US-Nachrichtenteam ist ein geografisches Missgeschick passiert", teilte ein Sprecher des Senders mit und bat um Entschuldigung. Der Fehler sei umgehend behoben worden. "Wir haben unserem Team eine Karte der südlichen Hemisphäre zukommen lassen, um sicherzugehen, dass das nicht noch mal passiert."

Die Sendung wurde bereits ab dem 15. August ausgestrahlt, doch noch immer kursieren Bilder der fehlerhaften Karte in sozialen Netzwerken.

Für Neuseeland ist es nicht die erste Panne dieser Art. Das Land wird regelmäßig auf Weltkarten vergessen und startete deshalb im vergangenen Jahr die Kampagne #getNZonthemap (in etwa: "Setzt Neuseeland auf die Karte"). Selbst Premierministerin Jacinda Ardern unterstützt das Projekt./Spiegel

UMFRAGE

Wie menschlich ist lebenslang, Herr Baecker?

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Vereinbarung mit Kommunen

E-Scooter-Verleiher wollen für mehr Ordnung und Kontrolle sorgen

Die kommunalen Spitzenverbände und vier große Anbieter von E-Tretrollern wollen für mehr Ordnung und Sicherheit bei der Nutzung der kleinen Fahrzeuge sorgen. Dazu schlossen sie eine Vereinbarung, wie eine Sprecherin des Deutschen Städtetags am Samstag sagte. Zuvor hatte die "Passauer Neue Presse" (PNP) über die Vereinbarung berichtet; der Zeitung liege dazu eine Absichtserklärung vor. Ziel sei es, Chaos und Unfälle durch E-Tretroller - auch E-Scooter genannt - zu vermeiden und die Roller besser in den Straßenverkehr einzubinden.

Dem Zeitungsbericht zufolge sollen die Verleihunternehmen sicherstellen, dass E-Tretroller nicht ungeordnet auf Gehwegen, in Fußgängerzonen und auf öffentlichen Plätzen abgestellt werden. Dazu sollen die Mieter der Fahrzeuge per App aufgefordert werden und das ordnungsgemäße Abstellen des Rollers per Foto-Übersendung nachweisen. Feste Verleihstationen und gekennechnete Bereiche sollten für eine bessere Ordnung sorgen. Verstöße sollten durch Sperren der Nutzungsberechtigung sanktioniert werden. Die Verleiher sollen sich zudem verpflichtenfalsch abgestellte und defekte Roller innerhalb einer mit der Kommune vereinbarten Frist zu beseitigen. Über eine Hotline sollen falsch abgestellte Roller gemeldet werden können.

An dem Papier, das am Montag vorgestellt werden soll, ist neben dem Deutschen Städtetag auch der Deutsche Städte- und Gemeindebund beteiligt. "Die ersten Wochen seit der Zulassung zeigen, dass es sowohl klarere Vorgaben durch die Kommunen braucht als auch eine gute Kommunikation durch die Anbieter", wurde Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes.

Helmut Dedy, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetags, sagte: E-Tretroller könnten einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, wenn sie tatsächlich Pkw-Fahrten ersetzen. "Damit sie sich gut in den Verkehr integrieren, braucht es vor allem die Rücksicht derer, die mit den E-Rollern unterwegs sind sowie klare Regeln, wo Roller stehen dürfen und wo nicht."

Elektro-Tretroller sind seit Juni in Deutschland zugelassen. Mehrere Anbieter stellen die kleinen Fahrzeuge seither in etlichen Städten zum Ausleihen zur Verfügung. Die Roller dürfen bis zu 20 Kilometer pro Stunde schnell fahren und müssen eine Lenk- oder Haltestange haben. Fahren müssen E-Tretroller auf Radwegen. Gibt es keine, müssen sie auf die Fahrbahn.
/mm

Kennen Sie diese Stimme?

OK, die nun folgende Story ist nicht so schön. Aber um diese geht es auch gar nicht. Es geht um Stimme -  kennen Sie die Voice des Moderators dieses Video-Clio-Clips?

Richtig, Roberto C. Eine Oktave tiefer gelegt. Falsch wäre Heinz Ketsch-App gewesen. Gratulation. Sie haben offensichtlich ein absolutes Gehör. Sie sollten Musik studieren oder Bratsche erlernen. Auf jeden Fall etwas mit Audio-Technik erlernen. Sie haben Talent.

Leider gewinnen Sie bei uns nix. Dabei sein ist alles.

Zeitreise in Kindheit

Am Freitag eröffnete das Museum „TimeRide“ am Checkpoint Charlie. Es bietet eine Bus-Zeitreise in die geteilte Stadt – dank täuschend echter Virtual Reality. Ein Gast hat sich für uns auf die Zeitreise in das Ost-Berlin seiner Kindheit gemacht, um Hütchenspieler, schlabbrige Joghurts und seine olle Kita "Eisbär Abolda" zu besichtigen.

Ob er gern wiederkehrt aus nostalgischer Vergangenheitsreise oder nicht, erzählt er ausführlich den Lesern in unserem Reportage Bericht.

Can on keeping nice - copy paste

Linux-Nutzer haben eine stattliche Auswahl, wenn sie Filmaufnahmen neu arrangieren oder vertonen wollen. Kdenlive zählt zu den Softwareperlen, die viele Funktionen bieten, aber trotzdem bedienbar geblieben sind

Mit „Datei –› Neu“ legen Sie ein neues Projekt an. Zu einem Projekt gehören die Einstellungen sowie alle Medien, die Sie zu einem neuen Film kombinieren wollen. Möchten Sie selbst festlegen, wo die Software die Dateien speichern soll, aktivieren Sie im Dialog die Option „Benutzerdefinierter Projektordner“ und navigieren anschließend zur gewünschten Stelle Ihres Dateisystems. Achten sie auf zu viel Bewegung in Bild. Das führt in Irre beim Speichern zwischen Ziel und Quelle.

Danach definieren Sie die Einstellungen für die Zieldatei. Hier müssen Sie sich für die Auflösung und die Bildrate entscheiden. Welche Werte Sie hier wählen, hängt vom gewünschten Ergebnis ab. In den Profilen haben Sie die Wahl zwischen einer Reihe von Einstellungen für Aufnahmen in HD und SD./mehr

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Discounter im US-Handel

Die Zeiten, in denen Aldi im US-Handel als Geheimtipp galt, sind vorbei. Heute diskutiert man darüber, wie man Bedrohung durch deutsche Discounter begegnet. Was deutsche Formate so erfolgreich macht: gute Ware für wenig Geld. Hier ein erster Eindruck und Ansichten/lmz

Ebenfalls lesenwert
Dieter Zetsche nun Familien-Mitglied von Karl Albrecht (ntv)

Lieblingsprodukt in US-Handel "Wackelpudding"

Herr Minister rüstet Ampeln und Laternen auf

Der Mobilfunkausbau kommt nur schleppend voran. Bundesinfrastrukturminister Andreas Scheuer ruft daher nun Länder und Kommunen dazu auf, auch ungewöhnliche Standorte als Sender aufzurüsten – etwa Ampeln und Laternen-Kästen. Die Mitnutzung vorhandener Infrastruktur wie zum Beispiel Ampeln, Straßenlaternen oder Gebäuden sei für einen schnellen 5G-Ausbau unerlässlich, soll Scheuer dem FOCUS Online im Blauen Engel bei einem Hintergrundgespräch verraten haben. Dafür will er jetzt exstream gute Bedingungen schaffen (SPO).

Kann dies in Spamordner verschoben oder als FakeNews gelöscht werden?

Dynamik kultureller Prozesse

Kulturelle Prozesse laufen immer schneller ab und zeigen zudem eine wachsende Tendenz zur Selbstorganisation. Damit ist Erfolg heutzutage nach einer universellen Gesetzmäßigkeit verteilt. Dies haben die beiden Physiker Professor Claudius Gros und Lukas Schneider von der Goethe-Universität herausgefunden. Ihr Untersuchungsgegenstand: 50 Jahre Musikcharts.

Eine ähnliche Beschleunigung könnte sich auch, wie die Autoren darlegen, für die Prozesse ergeben, die der politischen Meinungsbildung zugrunde liegen.

Publikation: Lukas Schneider, Claudius Gros, Five decades of US, UK, German and Dutch music charts show that cultural processes are accelerating, Royal Society Open Science (2019).

23. August 2019

Im Höhenrausch

Nach der Air-Berlin-Pleite schwebte Lufthansa über allen Wolken. Doch Chefpilot Carsten Spohr hat im Überschwang der Expansion ein paar kapitale Fehler gemacht. Jetzt sortiert er um - und will den Gewinn um 50 Prozent steigern. /Nach dem Höhenrausch

Altmaier will Amazon an Kette legen

Deutscher Minister will europäische Cloud

Der deutsche Wirtschaftsminister Peter Altmaier plant einer Zeitung zufolge den Aufbau einer europäischen Cloud unter dem Namen „Gaia-X“. Dabei sollten sich Anbieter von Daten- und Rechenkapazitäten im Internet über eine Art offenes Netzwerk verknüpfen, berichtet die  „FAZ“ in ihrer Onlineausgabe unter Berufung auf ein internes Papier. Mit den beteiligten Unternehmen sollten kommende Woche die abschließenden Gespräche geführt werden. Unklar sei noch, ob Gaia-X als Unternehmen, Verein oder Stiftung aufgebaut werden soll.

Benötigt werde eine „europäische Dateninfrastruktur“, zitierte die Zeitung Altmaier. „Wir stehen hier kurz vor dem Durchbruch. Ich bin zuversichtlich, dass wir in den nächsten Tagen hierzu konkrete Umsetzungsschritte bekanntgeben können.“

Die Cloudbranche wird gegenwärtig weitgehend von US-Konzernen wie Amazon beherrscht./eq

Fall Relotius mit Folgen

"Spiegel" setzt Relotius-Chef Matthias Geyer vor die Tür. Der "Spiegel" hat Matthias Geyer, Förderer von Claas Relotius und zuletzt Redakteur für besondere Aufgaben, gekündigt, schreibt Kai-Hinrich Renner. Gegen die Kündigung gehe Geyer derzeit juristisch vor. Vor der Relotius-Affäre plante der "Spiegel" noch, Geyer zum Blattmacher zu befördern./tur

22. August 2019

Lokales wird Internationales

Pate vom Bücherschrank in Haidhausen werden oder doch lieber öffentlich lesend auf Cran Cannaria urlauben

Die SPD Au-Haidhausen hat schon in der Junisitzung des Bezirskausschusses vorgeschlagen, einen offenen Bücherschrank in Haidhausen aufzustellen, und zwar auf dem vorderen Bereich der Postwiese. Das Gremium hat dem zugestimmt und als weiteren möglichen Standort den Hypopark aufgenommen.

„Beide kommen für uns in Frage. Sie sind einerseits gut frequentiert und man kann andererseits gemütlich hinsetzen und gleich ein bisschen in die Bücher reinlesen. Denn darum geht es ja auch: Lust aufs Lesen zu machen“, so Nina Reitz, Fraktionssprecherin der SPD.

Hilfe von Paten

Die Betreuung des Schrankes wird durch ehrenamtliche Patinnen und Paten erfolgen. Zunächst aber ist nun die Verwaltung aufgefordert zu prüfen, wo ein Schrank handspielend aufgestellt werden kann.

Offene Bücherschränke sind inzwischen ein etabliertes und gut genutztes Angebot, welches unaufwendig zum Lesen anregt, die nachhaltige Nutzung von Büchern unterstützt und nachbarschaftliche Gemeinschaft fördert. Dabei geht es um einen wettergeschützten Schrank, der im öffentlichen Raum steht und mit Büchern gefüllt ist. Wer sich von einem oder mehreren Büchern trennen möchte, kann sie in den Schrank stellen und dafür andere Bücher wieder mitnehmen. Es ist auch in Ordnung, mal nur ein Buch zu holen und keines zu bringen, und umgekehrt genauso.

Idee kommt aus Neuseeland

Seinen Ursprung nahm die Idee in Mainz, wo auch Nina Reitz herstammt. Die Fraktionssprecherin der Haidhauser SPD erinnert sich: „In den 90er Jahren kam jemand in der Mainzer Neustadt auf die Idee, alte Stromkästen zu Bücherregalen umzubauen, ein Kunstprojekt im öffentlichen Raum. Laut Internet war das wohl der Ursprung der offenen Bücherschränke in Deutschland.“

Das Konzept ist inzwischen sehr verbreitet, mal in einer alten Telefonzelle, mal in einem eigens konstruierten Schrank, und in München stehen schon viele gut genutzte offene Bücherschränke. Auch in der Au befindet sich am Herrgottseck bereits ein offener Bücherschrank, hier in Form eines Gartenhäuschens. Da es inzwischen möglich ist, mehrere Bücherschränke pro Stadtbezirk aufzustellen, möchte die örtliche SPD auch im Stadtteil Haidhausen einen Ort schaffen, an dem man jederzeit Bücher zum Schmökern vorfindet, und wo man sie auch weitergeben kann, wenn sie ausgelesen sind./eq

Logik stimmt nicht

Ein Leser hat mich auf die Literaturprüfstelle Sensitivity Reading aufmerksam gemacht. Sensitivity Reading checkt gegen Honorar deutschsprachige Texte auf "schädliche oder missverständliche Darstellungen und Mikroaggressionen". Die Prüfer "besprechen mit den Autor die problematischen Aspekte und zeigen Alternativen auf". Sie sind "meist Personen aus marginalisierten Gruppen". Leider prüfen sie Manuskripte "nicht auf Logikfehler im Plot oder Stil", obwohl Leute wie ich Logikfehler durchaus als Mikroaggression empfinden.

Mit Zensur habe dies nichts zu tun. Echt? Die Idee ist, dass Betroffene prüfen, ob ihre Gruppe in einem Roman so beschrieben wird, wie sie selbst es sich wünscht. Dies bedeutet, man kann’s nicht oft genug sagen, das Ende der Literatur. In der Literatur spielt die Subjektivität des Autors, die recht speziell sein kann, eine tragende Rolle. Allein schon das negativ besetzte Wort "missverständlich"! Gerade durch Vieldeutigkeit werden Texte oft gut.

Dem Himmel sei Dank, dass Franz Kafka nicht klarstellen musste, welches Regime genau er in Der Prozess beschreibt. Heute müsste er vielleicht im Vorwort beteuern, dass nicht die Grünen gemeint sind.

Lustigerweise haben sie mir, damals, als ich als Journalist anfing, die genau entgegengesetzte Vorgehensweise beigebracht. Da hieß es: "Wenn Sie über eine Person schreiben, dann geben Sie ihr bloß nicht vor der Veröffentlichung das Manuskript zu lesen. Die Person wird verlangen, dass alles gestrichen wird, was ihrem Image schadet. Zeigen Sie dem Porträtierten nur dessen wörtliche Zitate"

Dieser Artikel von Esra Esmeralda stammt aus der ZEIT Nr. 34/2019. Dort können Sie die gesamte Ausgabe lesen.

Krasse Vorgaben aus Belgien

Belgien plant ein Gesetz zu Geheimhaltungsregeln, in dem Journalistenverbände eine Gefahr für Investigativ-Journalisten und Whistleblower sehen. Es sieht Geldstrafen von bis zu 5000 Euro für Bürger vor, die widerrechtlich Informationen veröffentlichen.
/sz

GANZ NEBENBEI
Frage: Kennen Sie die Hauptstadt von Belgien? Wissen Sie, dass Belgien einen König hat?  Kennen sie die drei Amtssprachen in Belgien? Warum hat Belgien-Flagge dieselben Farben wie die deutsche, nur quer? Wussten Sie, dass Treppensteigen in Belgien Umsatz steuerpflichtig ist?

Hype-basierte Medizin

Das Thema Blockchain ist derzeit bei vielen Entscheidern in Politik und Wirtschaft in vollem Munde. Aber wird die Technologie tatsächlich für revolutionäre Veränderungen im Bereich E-Health sorgen? Lars Roemheld vom Health Innovation Hub glaubt nicht an öffentlichkeitswirksame Labels. Warum er die „Hype-basierte Medizin“ ablehnt, und was er sich stattdessen wünscht, schreibt er im heutigen Standpunkt. Weiterlesen

21. August 2019

Erfolgreicher Heimatfilm

Napping Stella, erster deutscher Heimatfilm bei Netflix, wurde seit der Veröffentlichung am 12. Juli von fast 19 Millionen Accounts gestreamt. Bei 5,2 Mio Abonnenten in Deutschland errechnet Thomas Lückerath eine "enorme" Nachfrage außerhalb des Heimatmarktes./dwdl.de

Der Film zeigt die Story einer jungen Frau, die mit dem jungendhaften David eine Freundschaft beginnt und nicht ahnt, mit wem sie es zu tun hat. Schnell entpuppt sich der junge Mann als Psychopath, der nichts Gutes mit Bild hübschen Stella im Sinn hat.

Spannend erzählt, mit raschen Schnitten und einer super Kulisse. Unbedingt anschauen. Atemberaubend.

Mit dem Flieger heut mal auf Capri

Wer bislang glaubte, Capri sei eine Insel für Homosexuelle oder gar ein Zitroneneis am Stil, der täuscht. Auch Prada ist kein Name, sondern eine Marke.

Es sind die Groß en Labels der Luxusmodebranche, die versuchen, groß zu bleiben. Das gilt für die US-Gruppe Capri wie für das italienische Traditionshaus Prada. Beide haben die Expansion auf der Welle des Erfolgs in den Jahren 2011 bis 2014 nach Angaben von Insidern überspannt und kämpfen noch heute mit den Folgen. Der schwache Aktienkurs reflektiert das. Heute machen sie mehr auf Strick, kostümierten Häckelschweine auf Grobmasche und verfolgen ihre eigenen Google-Alerts./sbs

Die Erfinder im Lokalen

Quellen der Inspiration

Seit wenigen Tagen gibt es am Hettenleidelheimer Schwimmbad eine Ladestation für E-Bikes. Der Förderverein des Freibads will mit der Anschaffung die Attraktivität des Schwimmbades steigern. Zudem möchte der Förderverein die umweltfreundliche Form der Mobilität mit dem Fahrrad fördern und unterstützen, denn der Radverkehr ist als umweltfreundlicher Verkehr weder mit Lärm noch mit schädlichen Emissionen verbunden. Außerdem ist sein Flächenbedarf gering, argumentiert der Vorstand des Fördervereins. Bewegung fördere schließlich die Gesundheit und sorge dafür, dass der Mensch nicht frühzeitig altere, um im Alter noch fit im Arbeitsleben zu stehen.

Anstatt mit Bus gehts auf Radl ins Bad zum Schwimmen

Während der Akku lädt, können sich die Radfahrer im Schwimmbad erfrischen oder sie können aber auch das Angebot an Speisen und Getränke des Kioskbetreibers in Anspruch nehmen. Die kostenlose Lademöglichkeit für E-Bikes steigert auch für den regionalen Freizeit-Tourismus, ist sich der Förderverein sicher. Der Trend zu E-Bikes ist ungebrochen. Auch der E-Bike-Tourismus wächst zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor. Für eine Fortsetzung des Elektrofahrräder-Booms ist ein dichtes Netz an Lademöglichkeiten jedoch eine wichtige Voraussetzung./qi

Machts jetzt selbst

Amazon und DHL beenden ihre Zusammenarbeit bei Amazon Fresh. Offenbar hat sich der Logistiker dafür entschieden, den aufwändigen, aber wenig lukrativen Service nicht mehr anzubieten. Amazon will und muss nun also selbst ausliefern. Und wie ein DHL-Fahrer Frau Bibi verraten hat, wird DHL auch nicht mehr die Lebensmittel für REWE zustellen./supermarktblog

Die gute Nachricht

Platz für 12500 Fahrräder auf drei Etagen - damit verfügt Utrecht nun nach eigenen Angaben über das größte Fahrradparkhaus der Welt.

Dank seiner Lage direkt am Hauptbahnhof der viertgrößten Stadt Hollands können nun Reisende Zugfahrten und Fahrradfahren miteinander verbinden. Insgesamt gibt es in der unmittelbaren Umgebung des Bahnhofs rund 22500 Radstellplätze. Die Baukosten belaufen sich auf rund 30 Millionen Euro. /sbs

Und wer malt und schreibt

Wenn ich einmal groß bin...

Kleine Kinder wollen später Straßen kehren, Brot backen, Züge steuern, Diebe fangen, Feuer löschen. Warum verschwinden diese Berufswünsche später? Von J. Friedrichs

Wer Kinder erzieht, kennt den Moment: Man eilt über die Straße, auf dem Weg von A nach B. Sie aber bleiben stehen, um zuzuschauen und zu bewundern: Wie Bauarbeiter das Pflaster aufreißen. Wie Gärtnerinnen einen überhängenden Ast absägen. Wie der Busfahrer das große Lenkrad dreht. Oder ein Maler eine verliebte Frau mit wenigen Pinselstrichen auf Leinwand zaubert.

Die ganze schöne Geschichte lesen sie im im ZEIT MAGAZIN  20. AUGUST 2019.

Standpunkt:Lektionen

Im Grunde sollte man alle Schulklassen der Oberstufe einladen, diesem Staatsbesuch live zu folgen. Denn Boris Johnson, 55, bietet interdisziplinäres Anschauungsmaterial für mindestens zwei Lektionen der grundsätzlichen Art:

Lektion 1: Alles kann man lektorieren, kuratieren und frisieren –auch die Wahrheit. Mit der Brexit-Kampagne, die wahre Ängste mit irrealen Versprechungen kombinierte, führte Johnson die bisher erfolgreichste Wahlkampagne des 21. Jahrhunderts.

Lektion 2: Zu besichtigen ist ein Mann, der seinem Land vorsätzlich Schaden zufügt. Denn der politische Erfolg des Brexit-Referendums wird mit ökonomischen Wohlfahrtsverlusten erkauft, die Großbritannien jetzt schon schwer zu schaffen machen.

Und was macht Franzi Giffey so?

Ein Schwerpunkt von Familienministerin Franziska Giffey ist bekanntermaßen der Jugendschutz. Schließlich plant sie dafür noch in diesem Jahr ein neues Gesetz. Das sei auch dringend nötig, sagt Medienrechtler Marc Liesching, der sich wünscht, der Bund möge den Jugendschutz vollumfänglich in die Hand nehmen. Denn der derzeit von den Ländern erarbeitete Diskussionsentwurf zum neuen Jugendmedienschutz-Staatsvertrag sei nur eine Schein-Novelle. /tglesen

Simona arbeitet jetzt in Holland

Ikea-Königin Simona Scarpaleggia verlässt schweizer Bühne.

Die Dame hat sich entschieden, ihre Stelle bei Ikea Schweiz abzutreten und wird beim Unternehmen künftig global tätig sein. Die gebürtige Italienerin arbeitet bereits 19 Jahre beim schwedischen Möbelhaus – neun Jahre davon als CEO der Schweizer Möbelhäuser. Den Rücktritt gab Scarpaleggia nach Angaben von -«Rendez-vous» selbst  diese Woche bekannt.

Bei ihrer neuen Tätigkeit werde sie sich damit beschäftigen, wie sich die Digitalisierung auf die Arbeitswelt der Ikea-Angestellten auswirken wird. Über die Ikea hinaus habe sich die Managerin einen Namen gemacht, weil sie sich für Gleichstellung und Lohngleichheit eingesetzt hat. Bei der Uno sei sie nun auch Co-Präsidentin eines Projekts für die Stärkung der Frauen, wie SRF schreibt.. Bereits per Oktober soll sie ihre Tätigkeit im neuen Büro in den Niederlanden beginnen. Sie wird dort für Inka arbeiten, der Dachgesellschaft aller Ikea-Ländergesellschaften. Ihre Nachfolgerin als CEO von Ikea Schweiz werde Jessica Anderen.

Aus für Kinderwerbung

YouTube will den Forderungen von Regulierungsbehörden nachkommen und Werbeanzeigen in Videos für Kinder deaktivieren, meldet Bloomberg. Dies würde auch Auswirkungen auf die Anzeigenverkäufe des Video-Portals haben./byt

Versprochen, verplappert, verbaut

Siri-Chef Bill Stasior leitet ab sofort die KI-Sparte von Microsoft.

Apples persönliche Assistentin Siri war die erste Funktion ihrer Art, doch der kalifornische Konzern konnte seine Vorreiterrolle in diesem Fall nicht ganz ausspielen und fiel hinter Amazon Alexa und Google Assistant zurück. Das hatte auch einige Personalien zur Folge, allen voran den langjährigen Siri-Chef Bill Stasior betreffend.

Bill Stasior verlies Anfang des Jahres Apple und man kann hier durchaus davon sprechen, dass hier eine Ära zu Ende ging. Denn als der für Siri zuständige Vice President war er Chef der Siri-Sparte und das sieben Jahre lang. Es hat aber nicht lange gedauert, bis Stasior eine neue Aufgabe gefunden hat, denn laut einem Bericht von The Information (via 9to5Mac) hat er einen neuen Job in Redmond gefunden.

KI-Chef

Bei Microsoft wird er fortan den Titel Corporate Vice President of Technology tragen, er untersteht Chief Technology Officer Kevin Scott. Seine Hauptaufgabe ist die Leitung der Sparte für Künstliche Intelligenz.

Zum aktuellen Zeitpunkt ist unklar, ob und wie weit die KI-Sparte mit einer Assistenz-Funktion beschäftigt sein wird. Microsoft hat seine Bemühungen in Bezug auf Cortana zuletzt spürbar zurückgefahren. Nach seinem Abgang bei Apple hat sich Stasior aber kritisch gegenüber Sprachassistenten geäußert und gemeint, dass diese KIs nicht das Versprechen halten können, dass sie die Nutzer so natürlich verstehen können wie diese von anderen Menschen verstanden werden.

Microsoft hat mittlerweile bestätigt, dass Stasior zum Unternehmen gestoßen ist, laut offiziellen Angaben soll er dem Konzern helfen, technologische Strategien unternehmensweit anzupassen. Bill Stasior ist zweifellos ein sehr erfahrener Mann, denn vor seinem Job bei Apple hat er Amazons "A9"-Suchtechnologie geleitet und später als direkter Berater von CEO Jeff Bezos fungieren./win

Logisch logistisch dover is nimmer

Schweizer Unternehmen transportiert Luft

Ein Schweizer Verein setzt sich für den Schutz des Alpengebietes vor dem Transitverkehr ein und vergibt daher einen Preis für absurde Transporte.

Zu Beginn meines Studiums, als ich die heimatliche Küste durchaus vermisste, schickte mir eine Freundin eine kleine zugeklebte Plastiktüte mit der Aufschrift „Ostseeluft“. Sehr habe ich mich damals über diese Geste gefreut. Nur zugegeben: Rein materiell verpuffte die Wirkung der Sendung natürlich recht schnell – im wahrsten Sinne des Wortes – nämlich, als ich die Packung öffnete und die nunmehr abgestandene PET-duftende Brise einsog.

Wenn dies eine Firma in großem Stil zum Geschäftsmodell ernennt, wirkt das nicht nur aus meiner Erfahrung heraus unsinnig. Der Schweizer Verein „Alpen-Initiative“ hat jüngst Unternehmen für seinen „Preis für besonders absurde Transporte“ nominiert – ganz vorn dabei: Die Firma Swiss Air Deluxe, die Schweizer Luft in Dosen nach Asien versendet, meldet Verkehrsrundschau. Diese habe die Dosenluft über fast 20000 Kilometer transportiert.

Swiss Air Deluxe rechtfertigt das eigene Geschäftsmodell

Die Luft in den Dosen bieten sie im Online-Shop an. Diese lässt sich über eine Vorrichtung am Deckel einatmen – das wiederum solle gegen Müdigkeit helfen. Die Idee dahinter sei auch, die Markenbekanntheit der Schweiz zu steigern, gleichsam würde man auch die Werte des Landes, nämlich saubere Luft, verbreiten. Auch würde man auf dem Transport nach Asien Überkapazitäten der Schiffe auf dem Rückweg nutzen, so Swiss Air Delux-Gründer Markus Klinkmüller laut der Meldung. 

Weitere Unternehmen nominiert

Daneben sei auch die Schweizer Supermarktkette Migros für den Preis nominiert, diese beziehen ein Wasser aus Norwegen, welches über 1500 Kilometer transportiert werde. Und auch Aldi hätte einen Schinken im Angebot, welcher von Tieren aus den Niederlanden stamme, aber in Italien und Österreich verarbeitet und dann in der Schweiz verkauft werde. Verbraucher hätten nun die Möglichkeit, online abzustimmen, welcher Transport aus ihrer Sicht besonders unsinnig sei./lw

Spielemesse lockt Millionen

Mit Videospielen werden inzwischen viel höhere Umsätze erzielt als mit Kinokarten oder Musik. 34 Millionen Deutsche spielen regelmäßig an der Konsole, dem Computer oder auf dem Smartphone. Bei 80 Millionen Einwohnern ist das eine gigantische Zahl. Entsprechend drängen sich, wenn Gamescom ist, hunderttausende Besucher in den Kölner Messehallen. Doch wie so oft in der Digitalwirtschaft fließen auch in diesem Bereich die Gewinne längst in andere Länder. Deutschland hat bei Videospielen den Anschluss verloren. Der Anteil deutscher Spiele ist inzwischen auf 4,3 Prozent gefallen. Attraktive Arbeitsplätze entstehen im Ausland.

Verkehrsminister Andi Scheuer - auch zuständig für Digitales -  will das ändern und verspricht weitere Millionen für die Branche./ts

KI in Echtzeit

Google verzeichnet einen Fortschritt in der Bemühung, Gebärdensprache per künstlicher Intelligenz in Echtzeit zu übersetzen. Bis zu einem fertigen Übersetzungsprogramm für Menschen, die keine Gebärdensprache beherrschen, sei es aber noch ein weiter Weg, erklären versierte Programmierer.
t3n.de

Glück s los

Paypal wirft Glücksspiel-Anbieter in Deutschland ab Oktober aus dem Dienst. Paypal reagiert damit auf Kritik von Verbraucherschützern, dass unseriöse Online-Anbieter mit Paypal das staatliche Lotto- und Kasino-Monopol unterlaufen.
hsb 

20. August 2019

Abgedrückt

Sind Zehenabdrücke eines Menschen genauso unverwechselbar wie seine Fingerabdrücke?

William Gourlay gab sich große Mühe, seine Identität zu verschleiern: Der Dieb, der im Herbst 1952 den Safe im Büro einer schottischen Bäckerei ausraubte, zog seine Schuhe aus und streifte sich die Socken über die Hände, um keine Finger­abdrücke zu hinterlassen. Aber die Polizei fand auf dem Geldschrank mehlige Fußabbdrücke des Gangsters – und die einzigartigen Linienmuster seiner Zehen reichten den Geschworenen später als Beweis für seine Schuld aus.

Zugegeben, barfüßige Räuber sind die Aus­nahme, deshalb erfasst die Polizei nicht zusätzlich zu den Fingerabdrücken auch noch die Zehenabdrücke von Straftätern.

Rubrik "Glauben und Lesen" in DIE ZEIT Nr. 34/2019, 15. August 2019

Verrückte Insulaner räumen auf

London will Freizügigkeit für EU-Bürger abschaffen

Die britische Regierung wird die Personen-Freizügigkeit für EU-Bürger unmittelbar nach dem Brexit beenden. Die Freizügigkeit werde „am 31. Oktober“ enden, sagte eine Regierungssprecherin jetzt in London. Die neue Regierung unter Premierminister Boris Johnson verfolgt damit einen restriktiveren Kurs als die vorherige Regierung unter seiner Parteikollegin Theresa May. Die Einzelheiten des Einreiserechts für die Zeit nach dem Brexit stehen noch nicht fest. Die Regierungssprecherin sagte aber nun, es werde „härtere Regelungen“ in Fragen der Kriminalität geben. Die Regierungssprecherin erinnerte daran, dass Johnson für die Einführung eines Punkte-Systems nach australischem Muster sei, um die Einwanderungswilligen nach ihren Fähigkeiten zu sortieren. Außerdem sollen vor allem Frauen im gebärwilligen Alter für das britische Methusalem rekrutiert werden. Das geht aus einem aktuellen Margdbericht hervor. Die Autorin beschreibt darin detailversessen, wie das britische Empire sich sukzessive - ohne Aderlass (sprich: ohne viel Geld auf Tisch zu legen) - durch intelligente Einwanderungspolitik künftig verjüngen möchte.  /sbs

Alibaba heiratet Kaola

In Asien ist Alibaba in Sachen E-Commerce bereits marktführend. Nun legt sich das Konglomerat einen weiteren Online-Händler zu: Kaola soll von NetEase für zwei Milliarden US-Dollar an Alibaba übergehen. Das berichtet Internetworld.

Eine offizielle Bestätigung der Übernahmeabsichten gab es von Alibaba oder NetEase bisher nicht. Der Zeitpunkt wäre für eine Akquisition allerdings günstig: Alibabas aktueller Finanzbericht fiel besser aus als erwartet. Seit neuestem hat Alibaba seine Handelsplattform auch für Händler aus den USA geöffnet.

Bree hat wieder Geld im Täschle

So schnell kanns gehen -
hin und wieder..

Erst im Mai hatte Hamburger Taschenhersteller Insolvenz angemeldet, jetzt hat Bree einen neuen Investor gefunden. Eine mit dem Investor getroffene Vereinbarung sichere die Zukunft des Unternehmens, teilte Bree mit. Die bisherige Vertriebschefin Heidi Otto solle künftig das operative Geschäft führen. "Der überwiegende Teil der Arbeitsplätze" könne nach Angaben des Unternehmens erhalten bleiben. Das bedeutet allerdings im Umkehrschluss, dass eben nicht alle der derzeit rund 150 Beschäftigten auch in Zukunft beim Hamburger Taschenhersteller arbeiten werden können../sbs

Handel online im Dilemma

Mit dem entspannten Online-Kauf könnte es wegen der SCA bald vorbei sein, wenn Händler nichts unternehmen.

Gerade einmal drei Wochen sind es noch bis zur Umstellung – und doch war das Thema lange sehr wenig präsent in den Medien. Am 14. September tritt die “Starke Kundenauthentifizierung” (SCA – Strong Customer Authentication) in Kraft, und Verbraucher müssen bei den meisten Online-Einkäufen eine Zwei-Faktor-Verifizierung vornehmen, wenn sie bezahlen wollen. Zwei von drei der folgenden Elemente müssen dann bei den meisten Online-Transaktionen nachgewiesen werden. Etwas, das der Käufer kennt (z. B. ein Passwort); ein Objekt, das er besitzt (z. B. ein Smartphone oder ein anderes Device zum Empfangen eines Bestätigungscodes); oder ein Merkmal seiner Identität (also eine biometrische Identifizierung, z. B. durch einen Fingerabdruck oder Gesichtsmerkmale)./insider

UMFRAGE
Und wie weit sind Sie mit den Vorbereitungen gekommen?

Zeiten stehen auf Sturm, Hagel und Erderwärmung

Mehr Starkregen und Hitzewellen, weils auf Erde wärmer wird

Die Länder der Nordhalbkugel müssen infolge der Erderwärmung nicht nur mit intensiveren, sondern auch mit längeren Hitzeperioden rechnen. Das geht aus einer Studie der Humboldt-Universität (HU) und des Climate Analytics Instituts in Berlin hervor, die in der Fachzeitschrift „Nature Climate Change“ veröffentlicht wurde. Demnach werden auch die Zeiten extremer Trockenheit und die Starkregenperioden im Sommer länger andauern.

19. August 2019

Was am Keks? Von wegen!

.Eine junge Frau macht sich Gedanken über Nachhaltigkeit, Entkernung von Monopolen und die Nahrungsaufnahme der Zukunft. Auf die Ideen kommt sie durch die Gespräche mit ihrem Vati.

Die Bahlsen-Erbin braucht keinen Schmuck und Ketten, um positiv in Öffentlichkeit aufzufallen. Im Interview wird deutlich, was dieses weibliche Vorbild für ihre Generation alles drauf hat. Sie ist jung, gebildet und weiblich mit klaren Botschaften.

Botschaften, die etwas bewegen: Schauen Sie sich hier dieses redaktionelle Video-Interview an. Einfach genial.

Mehr tolle Frauen
- Auch diese Mädels - immer auf Vorfahrtstrasse mit ihren starken musikalischen Texten unterwegs, und dafür müssen sie noch nicht mal dick auftragen, um ganz natürlich anzukommen im Musikhimmel

- Zweifelsfrei Wer glaubt, nichts zu können oder scheisse auszusehen, bitte nehmt euch diese jungen Talente zum Vorbild. Sie meinen es ernst, sie stehen für Werte, Ethik und Nachhaltigkeit ein - gemeinsam mit euch. Eine neue Generation FRAU erobert die Erde.

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