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19. Juni 2021

Sprachbegabt dank Chip

Als wir klein waren haben wir spielerisch drei Sprachen gleichzeitig gelernt - wer groß ist, weiss, die Zeiten sind vorbei. Allein zehn Vokabeln sich in einer neuen Sprache zu merken, erfordert inzwischen hohe Konzentration. Eine Garantie, einen Tag später, diese wieder abrufen zu können, gibts nicht. Um so mehr freuen wir uns über gestrige Nachricht, dass es nun Sprachchips geben soll, die man sich einbauen lassen kann - natürlich nur vom Facharzt, und schon spricht Mensch fließend chinesisch, nigerianischen oder Nildelta (wird in Ägypten von einer kleinen Gruppe Hochbegabter gesprochen, Abmerk.d.Redaktion). 
Über Kosten und Risiken haben wir noch keine Infos; doch sollte die Forschung damit in die Massenproduktion gehen, wirds künftig bestimmt auch für Normalverbraucher bezahlbar. Man stelle sich vor, egal wohin wir reisen, wir stellen den Chip auf Landessprache ein und können uns sofort mit allen Leuten des Gastlandes unterhalten. Geniale Wissenschaft, geniale Erfindung ! 
Warum kommt die Forschung da erst jetzt drauf? Sofortiger Abbau von Sprachbarrieren, Beruf des Übersetzers: überflüssig, alle verstehen sich plötzlich. Die Erfindung grenzt wahrlich an ein Wunder. Selbst wenn es bestimmte Worte in einer fremden Sprache nicht geben sollte, wie etwa ABC-Schütze, Zigeuner-Schnitzel oder gar die Phrase "leck mich am Mantel du Paprika"- dann kann man sie wenigsten umschreiben: mikki mog dan husi, pa dot kum mamu, tatue lama ta cosi. Verstehen Sie nicht? Fragen Sie doch mal Doctor Google, vielleicht hilft der ihnen derweil


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