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8. Juli 2019

Geldmanager geben exklusive Aktien-Tipps



WELT: In der vergangenen Woche bekam der Dax endlich neuen Schwung. Was ist passiert?
Peter Ulrich Seemann: Wir befinden uns nach wie vor in einem langfristigen Aufwärtstrend. Dieser wurde in den vergangenen Wochen unterbrochen, weil die Investoren zunehmend besorgt waren. Auch ich habe Ende April einen Teil der Gewinne seit Jahresanfang mitgenommen und hielt dann über Wochen rund 30 Prozent Liquidität in den vor mir verwalteten Depots.

Vermögensverwalter Peter Ulrich Seemann
aus Schwäbisch Gmünd - Foto: privat

Ich dachte auch, dass wir noch eine stärkere Korrektur bekommen. Aber dann hielt Mario Draghi im portugiesischen Sintra eine Rede, in der er andeutete, dass die EZB ihre Geldpolitik wieder lockern werde. Anschließend ebneten US-Präsident Trump und sein chinesischer Kollege Xi beim G-20-Gipfel den Weg zu einer Lösung des Handelskonflikts. Und zuletzt folgte auch noch die Nominierung von Christine Lagarde zur neuen EZB-Chefin. Das ließ viele Sorgen vergessen, und mit den Kursen ging es wieder aufwärts.

4. Juli 2019

Jaja immer die selben Stiefelletten für die Koketten

Der stationäre Modehandel in Deutschland schrumpft weiter. Die Umsätze im ersten Halbjahr 2019 sind im Schnitt um ein Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesunken. Das meldet der TW-Testclub, das teilnehmerstärkste Panel im deutschen stationären Modehandel.
An knapp 60 Prozent der teilnehmenden Point of Sale Händler lag das Halbjahresergebnis unter Vorjahr. 13 Prozent der Teilnehmer verzeichneten ein Umsatzminus von 20 Prozent und mehr. Mit der negativen Halbjahresbilanz setzt sich die negative Entwicklung der Vorjahre fort. Für die ersten sechs Monate 2018 hatte der TW-Testclub eine Umsatzentwicklung von minus 2 Prozent, 2017 waren die Umsätze im stationären Modehandel um 3 Prozent, 2016 um 1 Prozent, 2015 um 2 Prozent gesunken.  Die Schrumpfungstendenz ist eindeutig.

6. Juni 2019

Alle haben mehr. Wirklich?





Nürnberg. Die schwächere Konjunktur hat zum Jahresbeginn die Zahl der Überstunden in deutschen Betrieben leicht sinken lassen. Im Vergleich zum ersten Quartal 2018 sei der Umfang der Mehrarbeit sowohl in ihrer bezahlten als auch unbezahlten Variante pro Beschäftigtem im Schnitt um 0,4 Stunden zurückgegangen, berichtete jetzt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Das IAB ist das Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit. Die Beschäftigten leisteten von Januar bis März im Schnitt 6,4 bezahlte und 6,0 unbezahlte Überstunden. Das IAB beruft sich dabei auf eine repräsentative Wiederholungsbefragung von 30.000 Personen. Insgesamt registrierten die Arbeitsmarktforscher im ersten Quartal 260,8 Millionen bezahlte und 244,0 Millionen unbezahlte Überstunden. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es noch 273,4 Millionen bezahlte Überstunden und 256,8 Millionen unbezahlte Überstunden gewesen. "Die Zahl der Überstunden geht mit der konjunkturellen Abschwächung seit dem vergangenen Jahr zurück", sagt IAB-Arbeitsmarktforscher Enzo Weber. Echt. Sensationell neue Erkenntnis.
Insgesamt aber arbeiteten die Deutschen gemessen an der Arbeitszeit aller Beschäftigten im ersten Quartal deutlich mehr. Das sogenannte Arbeitsvolumen stieg zum Jahresbeginn 2019 auf 15,606 Milliarden Stunden - laut IAB ein Plus von 1,5 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2018. Die individuelle Arbeitszeit der Beschäftigten stieg allerdings nur leicht. Die Anstieg der Gesamtarbeitszeit sei vielmehr auf die im Vergleich zum Vorjahr wachsende Zahl der Erwerbstätigen zurückzuführen. Diese kletterte laut IAB binnen Jahresfrist von 44,37 auf 44,851 Millionen. Das entspricht einem Plus von 1,1 Prozent.

Was wollen die Forscher der Elfenbeinbehhöre aus Nürnberg damit bloss ausdrücken?
Weniger Geld für mehr "Arbeitnehmer" bzw, "Mitarbeiter". Der Einzelne hat zwar weniger in der Tasche. Dafür haben alle, also die Gesamtheit der Erwerbstätigen, mehr. Schön wäre doch einmal hinzusehen, wer der Einzelne eigentlich ist.

Wenn diese Erkenntnis gut für sozialen Frieden wäre, wäre alles gut im Verteilungskampf ums liebe Geld, glauben wir. Da sind wohl ein paar Menschen einfach mal verschwunden. Einfach weg aus dieser amtlichen Statistik. Das teilen diese BAGger allerings nicht mit. Vielleicht mit dem Lover einfach mal abgesetzt, wohin, egal. Statistik stimmt. Wunder bare Familydays.