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19. Juli 2019

Mobil mit dem Flixbus

Flixbus sammelt 500 Millionen Euro ein und steigt ins Ridesharing ein


Sechs Jahre nach dem offiziellen Start des Fernbusverkehrs in Deutschland ist dem Pionier Flixbus der Markt schon längst nicht mehr groß genug. Die Expansion in den europäischen Nachbarländern läuft auf vollen Touren.

In den USA hat es das Münchener Start-up bereits mit Platzhirsch Greyhound aufgenommen. Weitere Länder und Kontinente sollen folgen. Der grüne Flixbus soll ab 2020 auch in Südamerika und in Asien fahren, kündigte das Unternehmen an. 

Damit nicht genug: Die Schwestergesellschaft Flixtrain will in Deutschland und weiteren Ländern Eisenbahnlinien betreiben, in Schweden und Frankreich sind Streckenrechte beantragt. Zwischen Berlin und Stuttgart, Berlin und Köln sowie Köln und Hamburg ist Flixtrain bereits unterwegs.

Und, ganz neu: Flixmobility, so der Name der gemeinsamen Dachgesellschaft, will jetzt auch ins Ridesharing einsteigen. Die Flix-Familie wird um Flixcar vergrößert. Diese Marke vermittelt Reisenden günstige Mitfahrgelegenheiten.



Was 2013 als deutsches Start-up begann, hat sich zu einer starken globalen Mobilitätsplattform entwickelt“, sagt Flix-Mitgründer Jochen Engert. Flixmobility beschreitet damit denselben Weg, den der neue Konkurrent bereits gegangen ist.

Blablacar aus Frankreich, bis vor einem Jahr eine reine Mitfahr-Plattform, hat sich in das Fernbusgeschäft Oui der französischen Staatsbahn eingekauft. Und kombiniert nun Buslinien mit Fahrgelegenheiten. Seit Anfang Juli ist Blablabus auch in Deutschland unterwegs. Nur ins Bahngeschäft ist der Konzern noch nicht eingestiegen. /Die ganze Geschichte finden Sie bei HandelsBlatt